Crimes against Humanity

Tochter darf totkranke Mutter nicht mehr besuchen #

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@boschimo @admin Lieber Bodo, gerade habe ich diesen Brief an den Bürgermeister von Hamburg geschickt: Sehr geehrter Herr Stricker,

wir hatten bereits letzte Jahr Kontakt, da ich in Hamburg wohnte und meine Familie in Schleswig-Holstein besuchen wollte. Einmal habe ich Sie angerufen und dann haben wir auch noch per Mail Kontakt gehabt.
Gerne würde ich dem Bürgermeister von Hamburg schildern, was die Bürger dieser Stadt erleben.
Vorletzte Woche hatte die pflegebedürftige Mutter meiner allerbesten Freundin einen Schlaganfall und kam dann ins Krankenhaus in Hamburg. Meine Freundin durfte täglich zu ihr. Sie übernimmt schon seit Jahren auch zu Hause für ihre Mutter pflegerische Dinge, kauft für sie ein, geht mit ihr spazieren, umsorgt sie, so wie man es sich als Mutter nur wünschen kann. Außerdem war sie vor Jahren an der Pflege ihres Stiefvaters beteiligt, hat ihn sogar gewaschen und als er verstorben war zurecht gemacht. Sie ist sich für Nichts zu schade, hat jetzt im Krankenhaus bei ihrer Mutter auch das Waschen übernommen, weil die Pflegekräfte total überlastet sind, hat ihre Mutter mit Babygläschen gefüttert und ihr die Füße eingecremt, den Rücken gewaschen und sogar die Pflege des Intimbereichs übernommen. Hut ab, ich könnte das nicht. Könnten Sie das? Oder fragen Sie mal den Bürgermeister, macht er das für seine Eltern?
Und jetzt……. gestern wurde ihre Mutter in eine Rehaklinik in Hamburg verlegt, sie hat allen Lebensmut verloren, litt vor dem Schlaganfall schon an Depressionen……. und jetzt darf meine Freundin gar nicht mehr zu ihrer Mutter. Egal ob ungeimpft oder geimpft. Der persönliche Kontakt wurde beiden untersagt.
Als ich heute Morgen die Nachricht erhielt, habe ich auch erstmal geweint, weil ich die Verzweiflung in der Stimme meiner Freundin hörte, weil sie nicht zu ihrer Mutter kann. Sie kann sich auch nicht um alles kümmern, hat gerade eine neue Arbeitsstelle bekommen, deshalb schreibe ich Ihnen. Die meisten Angehörigen von Pflegebedürftigen haben keine Zeit mal die Zustände zu beschreiben, das übernehme ich jetzt für einen dieser vielen Menschen, die gerade großes Leid erfahren, indem Ihnen der persönliche Kontakt verboten wird.
Letzte Nacht klingelte das Telefon bei der Schwester meiner Freundin. Die Mutter kann seit dem Schlaganfall nicht mehr gut mit ihrem Handy umgehen. Sie rief nur in das Handy: „Hilfe, Schwester ……Hilfe!“ ……… die Schwester von meiner Freundin wohnt bei Freiburg.
Was sind denn das Bitteschön für Zustände?
Bitte ändern Sie das und lassen die Angehörigen zu ihren Liebsten. Sie entlasten auch das Pflegepersonal und wenn Menschen den persönlichen Kontakt wünschen, sollte dies nicht verwehrt werden, den das trägt bei zur Gesundheit für Körper, Geist und Seele.
Nicht alle Menschen haben so ein fürsorgliches Verhalten im Kreis der Familie, ich besuche meinen Vater so oft es ging bis jetzt vor dem Altenheim, bin dieses Jahr aber auch wegen der Umstände nach Schleswig-Holstein umgezogen und die Spaltung der Gesellschaft wurde ja durch den Unterschied Geimpft oder Ungeimpft voran getrieben. Es spaltet Familienmitglieder, wie ich es auch derzeit erlebe.
Deshalb sollten Familienmitglieder, ob geimpft oder nicht, die weiterhin füreinander da sein möchten, zusammen kommen dürfen und nicht getrennt werden.
Ich bitte Sie darüber nachzudenken und freue mich über eine Antwort.
Viele Grüße
Christina Koeplin